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Wäller Tour Bärenkopp ein lohnendes Wanderziel

Die Wäller-Tour Bärenkopp ist mit einer Streckenlänge von knapp 12 Kilometern und 445 Höhenmetern, eine schöne aber anspruchsvolle Tour und erfordert eine gewisse Grundkondition . Wir sind die Tour rechts herum gewandert und waren begeistert von den abwechslungsreichen Wegen, Aussichtspunkten und Landschaften. Die in der Bildergalerie zu sehenden Bilder, wurden in der Reihenfolge der Wanderung angeordnet.

 

Parkmöglichkeiten bestehen sowohl auf dem Parkplatz an der Straße "Am Mühlenberg" in der Nähe des Krippenmuseums, als auch im Ort auf öffentlichen Parkplätzen. Wir starten unsere Tour vom Parkplatz in der Marktstraße und überqueren am Restaurant / Hotel Nassens Mühle die Wied. Wir folgen ein kurzes Stück der Wied, um dann den eigentlichen Startpunkt auf der Straße "Am Mühlenberg" zu finden. Die Strecke ist durchgehend gut markiert und wer sich an dem "grünen W auf weißem Grund" orientiert, kann sich kaum verlaufen. Wir folgen einem schönen schattigen Waldweg oberhalb von Waldbreitscheid auf welchem wir durch die Bäume hindurch einen Blick auf selbigen erhaschen können, ebenso wie auf den Mobilpark / Campingplatz außerhalb von Waldbreitbach. Hier überqueren wir die Wied und das Wiedtal und setzen unseren Weg berauf, auf der anderen Straßenseite auf schattigen Wegen fort. Nach ca. 2 Kilometern erreichen wir den im Wald gelegenen, ehemaligen Jüdischen Friedhof, der von 1830 bis 1940 als Friedhof diente. Seit 30 Jahren steht er unter Denkmalschutz. Ein waldiger Pfad führt uns hinauf zum "Weißen Kreuz", einem schönen Aussichtspunkt von einem Basalt-Felsen, hinab ins Wiedtal. Weiter führt der Weg uns bergan und auf einer Höhe von ca. 300 m haben wir den "Bärenkopp"-Aussichtspunkt erreicht. Der Blick wird frei auf Waldbreitbach, umliegende Ortschaften und das Wiedtal. Noch haben wir jedoch den höchsten Punkt der Tour noch nicht erreicht. Nach kurzer Rast geht es weitere ca. 30 Höhenmeter weiter bergan, bis wir an einem Rastplatz nahe der Straße, die von Verscheid über die Höhen oberhalb des Wiedtals führt, das "Dach der Tour" erreicht haben. Schöne Weitblicke belohnen uns für die Mühen des Anstiegs. Bald erreichen wir das kleine "Apollonia-Lu-Kapelchen". Es heißt, dass hierhin die Leute pilgerten, wenn Sie Zahnschmerzen hatten. Ob es jedoch geholfen hat, wurde nicht übermittelt. Im Abstieg wird bald der Blick frei auf das Kloster St. Marienhaus, welches an diesem Ort bereits seit 130 Jahren steht, als Orden der Franziskanerinnen. Zum öffentlichen Besucherbereich gehört auch ein Café-Restaurant mit Panorama-Terrasse, welches wir jedoch nicht getestet haben. Hinab geht es über einen Kreuzgang und nochmals überqueren wir die Wied und folgen dem an den Wald grenzenden Weg zurück nach Waldbreitbach.